Monatliche Gartentipps


Mai

  • Ab den Eisheiligen Mitte des Monats können die Balkonkästen bepflanzt werden
  • Auch frostempfindliche Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Gladiolen oder Dahlien können jetzt gesetzt werden
  • Überwinterte Kübelpflanzen dürfen nun ebenfalls wieder endgültig ins Freie. Für den Umzug am besten einen regnerischen trüben Tag auswählen, da sonst Sonnenbrand droht.
  • Frühlingsblühende Gehölze wie Forsythien oder Flieder, falls erforderlich, direkt nach der Blüte schneiden. Dabei Rückschnitt mit einem starken Einkürzen der Triebe möglichst vermeiden: Sonst entstehen untypische unschön besenartige Wuchsformen. Wenn Schnittmaßnahmen notwendig sind, besser nur auslichten.
  • Verblühte Zwiebelpflanzen düngen, Samenkapseln entfernen.
  • Direkt nach der Blüte ist die beste Zeit zum Aufnehmen und Teilen frühjahrsblühender Stauden wie Primeln oder Kaukasusvergissmeinnicht. Das vegetative Wachstum setzt nach der Blüte ein, durch regelmäßiges Teilen können mit der Zeit große Bestände entstehen.
  • Bei drohenden Nachtfrösten Erdbeeren zudecken.
  • Stroheinlage bei Erdbeeren, bevor sich die Fruchtstände absenken.
  • Mehrtaubefallene Triebspitzen bei Stachelbeeren, Johannisbeeren ausschneiden
  • Steile Triebe an Jungbäumen mit Gewichten oder Schnüren flacher formieren
  • Bei neugepflanzten Bäumen im ersten Jahr keine Früchte belassen
  • Ersten Rutenschub bei Sommerhimbeeren bis Mitte Mai entfernen
  • Äpfel, Birnen und Quitten auf Feuerbrand kontrollieren und falls ein Befall vorhanden ist, umgedhend ins gesunde Holz zurückschneiden
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

April

  • Falls nicht schon geschehen, ist es jetzt - nach der alten Regel "Wenn die Forsythien blühen" - Zeit für den Rosenschnitt: Beet- und Edelrosen müssen kräftig, d. h. auf 3 - 5 Augen zurückgeschnitten werden. Bei Bodendeckerrosen kann der Rückschnitt bodentief erfolgen. Das Resultat ist ein buschiger, kompakter Wuchs.
  • Bei Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur erfrorene, geknickte vertrocknete etc. Triebe entfernt, ggf. etwas ausgelichtet.
  • Alle einmalblühenden Rosen erst nach der Blüte im Juni schneiden!
  • Sommerblühende Gehölze wie den Sommerflieder, Schneeball- und Rispen-Hortensien oder Garten-Eibisch ebenfalls kräftig zurückschneiden.
  • Wärmebedürftigere Sommerblumen wie Zinnien, Löwenmäulchen oder Tagetes können ausgesät werden.
  • Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für Neupflanzungen von Stauden mit Topfballen
  • Wer im März noch nicht ausgesät hat, kann ohne Nachteil alles noch nachholen: Gelbe Rüben, Radieschen, Rettich, Pastinaken, Wurzelpetersilien, Markerbsen, Sä-Zwiebeln und Spinat werden noch gut gedeihen.
  • Pflanzung von verschiedenen Salaten
  • Bei Rettich, Radieschen und Gelben Rüben sowie bei Kohlpflanzungen wehren Vliese auch Gemüsefliegen (wurmige Rettiche) ab.
  • Ab Georgi (23. April) sät man Zuckermais und Gurkengewächse wie Gurken, Kürbis, Zucchini, Kiwano, Flaschenkürbis und Melonen aus
  • Tomaten- und andere Jungpflanzen stehen jetzt bei Zimmertemperatur möglichst hell. Wo Licht fehlt, stellt man kühler - an milden Tagen gern auch schon mal an windgeschützter Stelle vorübergehend nach draußen
  • Bärlauch- und Spargelernte beginnt
  • Baumscheiben unkrautfrei halten
  • Himbeerruten nach 8 - 12 Stück pro Meter auslichten
  • Baumscheiben evtl. mit Rindenmulch abdecken
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

März

  • Bei warmer, trockener Witterung Erde in den Beeten lockern, Unkräuter entfernen, fertigen Kompost aufbringen
  • Bei Frostfreiheit können Gehölze und Stauden gepflanzt werden
  • Erste Aussaaten von Sommerblumen auf der Fensterbank oder im frostfreien Gewächshaus sind schon möglich
  • Die ersten Saaten sind Kresse, Radieschen, Rettich, Palerbsten, Puffbohnen, Spinat, Gelbe Rüben, Pastinaken und Wurzelpetersilie
  • Erste Pflanzungen: Salate, Kohlrabi, evtl. auch im Gewächshaus
  • Alle Kulturen gedeihen besser unter Vlies
  • Im Haus werden Paprika vereinzelt, Tomaten ausgesät. Salataussaaten müssen in den ersten 24 Std. kühl stehen und auch nach dem Keimen möglichst unter 15 Grad Celsius
  • Schon früh sollte der gesamte Garten durchgejätet werden ,um einjährige Unkräuter am Aussamen zu hindern
  • Himbeerruten auf 8 - 12 Stück pro m auslichten
  • Mehltaubefallene Triebspitzen entfernen
  • Wurzelausläufer entfernen
  • Nisthilfen für Wildbienen aufstellen
  • Leimringe jetzt wieder entfernen
  • Baumscheiben von Obstbäumen und Beerensträuchern zur Verbesserung der Wasserversorgung und Unkrautunterdrückung z. B. mit Rindenmulch abdecken
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

Februar

  • Langsam können die ersten Frühlingsvorbereitungen getroffen werden, z. B. Saatgutbestände sichten und ggfs. neu bestellen
  • Bei warmer, trockener Witterung kann bereits der Kompost umgesetzt sowie fertige Erde entnommen und durchgesiebt werden
  • Falls der Boden schon gut abgetrocknet ist, können Beete auch einmal durchgehackt oder gekrailt werden. Erste auflaufende Unkräuter sofort entfernen
  • Wenn der Staudenrückschnitt nicht im Herbst erfolgt ist, kann jetzt damit begonnen werden. Auch de Blätter wintergrüner Stauden wie z. B. Christrosen, die im Frühling häufig nicht mehr schön ausschauen, können entfernt werden.
  • Den Frühling ins Haus holen: Zweige von Vorfrühlingsblühern wie Zaubernuss oder Duft-Schneeball können für die Vase geschnitten werden
  • Auch bei den jetzt schon angebotenen Hyazinthen, Primeln oder Narzissen kann man ruhig einmal zugreifen und die Wohnung mit Farbe und Duft verschönern
  • Aussaat von Artischocken und Paprika sowie Voranzucht von Frühsalaten
  • Stärke des Winterschnitts nach dem Blütenknospenansatz ausrichten, also bei wenig Blütenknospen wenig schneiden und umgekehrt
  • Beim Winterschnitt Fruchtmumien entfernen, um das Infektionspotenzial für die Monilia-Krankheit zu verringern.
  • Baumscheiben von Unkraut befreien
  • Kompost ausbringen
  • Wurzelausläufer entfernen
  • KEINE ASCHE AUFS BEET!!! Beim Anfeuchten der Asche entsteht eine Lauge mit einem pH-Wert von 13. Sie kann zu Reizungen der Haut führen, Spritzer können böse Augenschäden verursachen. Asche enthält zahlreiche Spurenelemente, u. a. ein hoher Gehalt an Schwermetallen, wie Cadmium, Blei und Chrom.
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

Januar

  • Vor allem bei starkem Schneefall oder Sturm regelmäßig die Winterschutzmaßnahmen kontrollieren
  • Schutzvorrichtungen nie zu früh entfernen, in den vergangenen Wintern hat die heftige Kälte oft erst im Januar oder Februar erst eingesetzt
  • Gehölze, vor allem immergrüne, nach starken Schneefällen von der Last befreien, sonst droht Bruchgefahr
  • Immergrüne Laubgehölze, vor allem solche in besonnten Lagen, bei Dauerfrost regelmäßig auf Wasserversorgung kontrollieren. Ein sicheres Zeichen für Frosttrocknis sind z. B. schlaff herunterhängende oder eingerollte Blätter. Bei Tagestemperaturen über dem Gefrierpunkt sollte dann vorsichtig mit lauwarmen Wasser gegossen werden.
  • Beim Baumschnitt auch Fruchtmumien entfernen.
  • Bei Winterschnitt an Schwarzen Johannisbeeren Rundknospen (Gallmilben) entfernen.
  • Vor sehr starken, schneelosen Kälteeinbrüchen Erdbeerbeete mit Vlies schützen.
  • Obstgehölze, die im Container im Freien überwintern, dürfen nicht austrocknen.
  • Solange der Boden nicht gefroren ist, kann weiter gepflanzt werden.
  • Das Obstlager auf faule Früchte kontrolleren und ggf. aussortieren.
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

Dezember

  • Pflege der Gartenwerkzeuge
  • Am 04.12. Barbarazweige schneiden
  • Kübelpflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrollieren, sparsam gießen!
  • Laub von Rasenflächen entfernen, auf Pflanzflächen stört es in der Regel nicht.
  • Wetterbericht verfolgen, um Gemüse, das noch im Garten steht, zu bergen oder auch mit Vlies zu schützen
  • Kräuter, die noch grün sind, kann man regelmäßig versenden
  • Eingelagertes Gemüse durchsehen, schnell aufbrauchen
  • Neupflanzungen auf Streuobstwiesen mit Drohthosen und Wühlmauskörben schützen
  • Stämme zum Frostschutz kalken
  • Obstlager auf faule Früchte kontrollieren
  • Stärke des Winterschnitts nach dem Blütenknospenansatz ausrichten, also bei wenig Blütenknospen wenig schneiden, und umgekehrt.
  • Schnittmaßnahmen möglichst bei trockenem Wetter durchführen
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

November

  • Winterschutzmaßnahmen anbringen, bei im Freien überwinterten Töpfen, frostempfindlichen Stauden, Rosen und Immergrün (z. B. Fichtenzweige)
  • Wasserbec-ken und Teiche winterfest machen: Betonierte Becken auslassen, Tauchpumpen entleeren und frostfrei lagern. Wenn Fische im Teich überwintern sollen, komplettes Zufrieren verhindern, um einen Luftaustausch zu ermöglichen (z. B. durch Auflegen von Styropor). Auch Wasserleitungen im Außenbereich sollten langsam entleert werden, um Einfrieren zu vermeiden.
  • Frisch gepflanzte Gehölze aus Wasserversorgung kontrollieren, besonders Immergrüne. Bei geringen Niederschlägen wässern - die Gehölze sollten nicht trocken in den Winter gehen.
  • Alle Salate, wie den letzten Pflücksalat, Endivien, Chinakohl und Zuckerhut wenn nötig mit Vlies vor der Kälte schützen. Erst vor Dauerfrost abernten.
  • Erst bei kaltem Boden umgraben.
  • Wer nicht umgraben will, kann noch Winterroggen auf freie Beete säen.
  • Schnittlauchballen ausstechen, in Töpfen einpflanzen und diese in Erde einsenken. Sie lassen sich dann im Winter nach Bedarf in der Wohnung antreiben.
  • Dasselbe funktioniert bei Petersilie nicht. Von der Petersilie am besten vor strengem Frost alles Zarte abernten und fein geschnitten in Eiswürfelschalen mit Wasser einfrieren. Nach dem ersten strengen Frost zieht Petersilie ein. 
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

Oktober

  • Oktober ist die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Gehölze und Rosen. Für eine erfolgreiche Pflanzung wurzelnackter Rosen folgendes Beachten: Wurzeln nur frisch anschneiden bzw. beschädigte Teile entfernen, nicht zu stark einkürzen. Die Rosen vor der Pflanzung einige Stunden oder auch über Nacht in Wasser legen, damit sie sich richtig vollsaugen können. Die Veredelungsstelle muss mindestens 5 - 10 cm unter Erdniveau liegen. Nach der Pflanzung gründlich wässern, dann anhäufeln.
  • Frostempfindliche Zwiebel- oder Knollenpflanzen wie Gladiolen oder Dahlien ausgraben, reinigen und über Winter trocken und frostfrei lagern.
  • Kübelpflanzen können nun langsam ins Winterquartier ziehen.
  • Schöne Fruchtstände wie z. B. Lampionblume (Physalis) schneiden und für Herbst- oder Winterdeko ins Haus holen.
  • Tomaten unter dem Regendach oder im Gewächshaus weiter licht halten, untere Blätter und oben die Blütenansätze entfernen. Im oberen Teil möglichst viele Blätter erhalten.
  • Kürbisse sollten keinen Frost abbekommen.
  • Umweltbewusste Gärtner graben im Oktober keinesfalls um. Die Belüftung des noch warmen Bodens treibt den Stickstoff heraus und später ins Grundwasser. Richtig umgraben heißt: Kurz vor dem Frieren des Bodens umgraben - dann finden keine mikrobiellen Stickstoff-Freisetzungen mehr statt. Bis dahin kann es oft Dezember werden.
  • Feld- und Wühlmäuse bekämpfen
  • Bäume vollständig abernten, Fallobst auflesen.
  • Erdbeeren nochmals abranken.
  • Falllaub beseitigen und kompostieren.
  • Walnüsse ernten, vor der Lagerung trocknen.
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

September

-       Jetzt ist die ideale Pflanzzeit für alle Gehölze und Stauden mit Topfballen. Mit der Pflanzung wurzelnackter Gehölze und Rosen dagegen muss noch bis Oktober gewartet werden.

-       Pflanzzeit ist auch für alle frühjahrsblühenden Zwiebelpflanzen.

-       Nachpflanzungen für den Spätherbst (Zuckerhut, Radicchio, Chinakohl), aber auch die letzten Pflück-, Kopf- und Romana-Salate in trockenen Wochen gut mit Wasser versorgen, bis sie Fuß gefasst haben

-       Tomaten weiterhin licht halben, beschädigte oder geplatzte Früchte schnell aufbrauchen (Suppe oder einkochen)

-       Belichtungsschnitt bei Äpfeln, ca. 2 Wochen vor der Ernte

-       Beschädigte (Apfelwickler) und faulende Früchte aufpflücken

-       Fallobst auflesen

-       Zum Monatsende Leimringe gegen den Frostspanner anlegen

-       Erdbeerbeete von altem Laub säubern, Ausläufer entfernen.

-       Empfindliche Gehölze wie Kiwis und Walnuss schneiden

-       Nicht benötigte Bodentriebe bei Johannis- und Stachelbeeren herausschneiden

-       Steckholzvermehrung von Johannisbeeren

-       Brombeeren auf ca. 6 Jungtriebe pro Strauch auslichten

 

-       Ernte von Holunder u. a. Wildobstarten

  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

August

 

  • Bei großer Hitze die Pflanzflächen zwei bis dreimal wöchentlich durchdringend wässern. Eine gleichmäßige Wasserversorgung kann dem "Schönwetterpilz" Echter Mehltau vorbeugen.
  • Vorbeugend gegen Pilzkrankheiten wirkt auch Gießen in den Morgen- oder Vormittagsstunden, so dass das Laub rasch wieder abtrocknen kann. Blätter möglichst wenig benetzen!
  • Wenn der Befall von Rosenrost oder Sternrußtau noch nicht weit fortgeschritten ist, kranke Blätter entfernen und in der Restmülltonne entsorgen, nicht auf den Kompost!
  • Pflanzzeit für Herbst- Zeitlosen oder Album. Die im August gesetzten Zwiebeln blühen im Herbst noch.
  • Zeit für die Trockenblumen-Ernste: Blüten und Fruchtstände können geschnitten und kopfüber an einem warmen, dunklen Ort zum Trocknen aufgehängt werden.
  • Die ersten Paprika grünreif ernten, das hilft dem weiteren Wachstum.
  • Herbstsalate (Endivien, Zuckerhut, Radicchio und Chinakohl) können zum Monatsbeginn noch gepflanzt werden. Rettiche können ausgesät werden.
  • Durchhacken mobilisiert Nährstoffe, eine aufgehackte Bodenoberfläche spart Wasser.
  • Kräuter ernten und trocknen.
  • Erdbeerranken und Ausläuferpflanzen, sofern sie nicht zur Weitervermehrung benötigt werden, entfernen.
  • Johannisbeeren, Stachelbeeren und Kirschen können jetzt nach der Ernte geschnitten werden.
  • Triebe der Tafeltrauben 3 Blätter über dem Fruchtstand entspitzen..
  • An Kiwis und Minikiwis Fruchtriebe auf ca. 50 cm einkürzen
  • Walnüsse können, soweit notwendig, ab Mitte August geschnitten werden
  • Starkwachsende Bäume können durch einen vorgezogenen Winterschnitt (Augustschnitt) im Wachstum beruhigt werden.
  • Bei Äpfeln 2 bis 3 Wochen vor der Ernte einen Belichtungsschnitt durchführen.
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

 


Juli

  • Verblühte Stauden zurückschneiden
  • alle im Freien überwinternde Gehölze und Stauden dürfen nur noch maxmal bis Ende des Monats gedüngt werden
  • das Triebwachstum der Gehölze ist jetzt weitestgehend abgeschlossen. Das macht den Juli zum idealen Zeitpunkt für den Schnitt von Hecken oder sonstigen Formgehölzen.
  • Ausgeizen - möglichst frühzeitig, wenn die Seitentriebe noch klein sind.
  • Nach dem Gießen oder nach Regenfällen immer aufhacken und am besten anschließend mulchen
  • Salate lassen sich noch säen oder pflanzen
  • Zum Monatsende Feldsalat und Spinat säen.
  • wurmige Äpfel aufsammeln und vernichten
  • Baumscheiben unkrautfrei halten
  • Erdbeerlaub Ende Juli abschneiden
  • Ende Juli kann bereits mit der Anlage von neuen Erdbeerbeeten begonnen werden
  • Triebe von Tafeltrauben 3 Blätter über dem Fruchtstand entspitzen.
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

 


Giftige Blüten

Mit etwas Farbe schmeckt alles noch mal so gut. Überraschend viele Blütenpflanzen sind essbar und obendrein wohlschmeckend -

Aber VORSICHT !!!  GIFTIG!!!

Blüten die man NICHT essen darf:

  • Adonisröschen
  • Akelei
  • Alpenveilchen
  • Anemonen
  • Butterblume, Hahnenfuß
  • Christrose
  • Eisenhut
  • Fingerhut
  • Gemswurz
  • Goldregen
  • Immergrün
  • Johanniskraut
  • Küchenschelle
  • Lupine
  • Maiglöckchen
  • Mohn
  • Narzisse
  • Rittersporn
  • Schachbrettblume
  • Schöllkraut
  • Schwertlilie
  • Seidenpflanze
  • Stechapfel
  • Sumpfdotterblume
  • Tabak
  • Trollblume
  • Wolfsmilch
  • Ziertabak
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

Juni

  • Hochwachsende Stauden wie Rittersporn, hohe Glockenblumen oder Kandelaber-Ehrenpreis beizeiten stäben oder anderweitig stürzen, um Umfallen zu vermeiden
  • Einmalblühende Rosen müssen, falls erforderlich, direkt nach der Blüte geschnitten werden
  • Verblühte Rhododendronblüten sorgfältig ausbrechen
  • Aussaatzeit für Zweijährige wie Fingerhut oder Bartnelke
  • Bei großer Hitze neu gesetzte Pflanzen ausreichend gießen
  • Wasser nicht über Blüten oder Laub fließen lassen, da schadet es nur. Direkt auf die Erde gießen.. Gießen in den Vormittagstunden ist vorzuziehen abendliches Wässern fordert Pilzkrankheiten.
  • Im Juni ist Schichtwechsel auf den Beeten. Rettich, Kohlrabi und Erbsen machen Platz für die Spätsommer- und Herbstkulturen
  • Grünkohl und Rosenkohl können gepflanzt werden
  • Aussaat von Fenchel, zum Monatsende hin auch die Herbstsalate, Endivien, Zuckerhut, Chinakohl und Radicchio
  • Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um Süßkartoffeln und Yacon auszupflanzen
  • Nach Gießen und Regenfällen aufhacken und mulchen
  • Kräuter vor der Blüte ernten, dann sind sie am aromareichsten
  • Mehltaubefall an Apfelbäumen, Stachelbeeren, Johannisbeeren herausschneiden
  • Obstbäume und Beerensträucher bei Bedarf bewässern
  • Äpfel, Birnen und Quitten auf Feuerbrand kontrollieren, bei Befall umgehend großzügig bis ins gesunde Holz zurückschneiden
  • Kirschen immer mit Stiel ernten - so bleiben sie länger haltbar
  • (Quelle: Der praktische Gartenratgeber des Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.)

Mai

  • Ab den Eisheiligen Mitte des Monats dürfen alle Sommer- und Balkonblumen ins Freie. Überwinterte Kübelpflanzen dürfen dann ebenfalls auf die Terrasse, am besten an einem trüben regnerischen Tag, um Sonnenbrand zu vermeiden.
  • Auch frostempfindliche Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Gladiolen oder Dahlien können ab den Eisheiligen gesetzt werden.
  • Bei den Stauden beginnt die Aussaatzeit für Warmkeimer wie Rittersporn, Lupinen oder Fingerhut.
  • Verblühte Fliederblüten ausbrechen, sofern es die Größe der Sträucher erlaubt.
  • Wer schon kälteempfindliche Kulturen gepflanzt hat, mindert sein Anbaurisiko mit Verfrühungsvlies. Vor Frostnächten darauf achten, dass der Boden unter dem Vlies feucht ist.
  • Anzuchten für den Garten stehen am besten im Freien, wann immer es die Witterung zulässt. Tomaten bleiben dabei besser an gut geschützter Stelle (Hauswand) und kommen in kühlen Nächten wieder ins Haus. Solcherart abgehärtete Pflanzen wachsen robuster als am Zimmerfenster.
  • Bei Gurken, Zucchini, Kürbis und Melonen sorgt schwarze Mulchfolie für einen warmen Fuß.
  • Fruchtgemüse in höchstens zwei Reihen pro Beet pflanzen, die Kürbis- und Gurkengewächse nur in einer Mittelreihe. In die Mittelreihe zwischen die beiden Pflanzreihen bzw. bei Kürbisgewächsen in zwei Außenreihen sät man Radieschen oder pflanzt Pflücksalat.
  • Als Beetnachbar für Kürbis sind Frühkartoffeln oder Erbsen praktisch: Sie machen ab Juli Platz für die oft meterlangen Ranken.
  • (Quelle: "Der praktische Gartenratgeber"des Bay.  Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V.)

April

  • Wärmebedürftige Einjährige wie Zinnien, Tagetes oder Strohblumen können nun im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen werden. Ausgepflanzt wird dann nach den Eisheiligen Mitte Mai.
  • "Wehret den Anfängen" auch bei den Schnecken: Gerade der junge Austrieb z. B. von Rittersporn, Funkien oder Astern ist stark gefährdet. Rechtzeitig mit Bio-Schneckenkorn gegen die Plagegeister vorgehen!
  • Verblühte Zwiebelpflanzen einziehen lassen, bei hohen Arten bzw. Sorten jedoch die Samenkapseln entfernen, sie nehmen den Pflanzen viel Kraft.
  • Frühjahrsblühende Sträucher werden, falls erforderlich, direkt nach der Blüte geschnitten.
  • Kübelpflanzen im Winterquartier wie Fuchsien oder Wandelröschen erhalten einen kräftigen Rückschnitt und werden noch regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrolliert.
  • Wer jetzt ein breites Sortiment von Blattsalaten kauft oder pflanzt, zieht die Ernte durch die unterschiedlichen Entwicklungszeiten auseinander.
  • Tomatenanzuchten stehen jetzt möglichst hell und mäßig warm.
  • Zu Monatsbeginn kann man durchaus noch Tomaten aussäen.
  • Zudem ist es Zeit zur Anzucht von Kohlgewächsen.
  • Etwa um Georgi (23.) erfolgt die Voranzucht aller Kürbisgewächse.
  • Für Kälteperioden hält man Verfrühungsvlies bereit. Vorsichtige decken alles gleich nach der Saat oder Pflanzung ab. Vlies hält bei Rettich und Radieschen nicht nur Kälte, sondern auch die Kohlfliege ("wurmige Rettiche") ab. Auch Kohlrabi gerät unter dem Vlies zarter, der erste Brokkoli steht sicherer.
  • Bärlauchernte nicht vergesse.n
  • (Quelle: "Der praktische Gartenratgeber"des Bay.  Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V.)

 

März:

  • Sobald es wärmer wird, steht auch das Unkraut in den Startlöchern. Auch wenn im Herbst alles ordentlich gekrautet war, staunt man doch oft, wie viel Unkraut sogar über Winter aufgelaufen ist. Wie immer gilt: Rechtzeitig mit der Bekämpfung beginnen und die Beete zumindest schon einmal mit der Hacke durchziehen. Konsequenz zahlt sich aus und spart später im Jahr viel Arbeit.
  • Sobald der Boden offen und bei warmer Witterung auch schon etwas abgetrocknet ist, können Pflanzarbeiten oder noch letzte Vorbereitungen dazu (abkrailen etc.) erfolgen.
  • Bei Wärme und Trockenheit kann auch der Komposthaufen umgesetzt und durchgesiebt werden, so dass er nach dem ersten Unkrautgang in dünnen Schichten als Dünger auf die Beete aufgebracht werden kann.
  • Schnittmaßnahmen an Gehölzen durchführen
  • Balkonkästen und Pflanzgefäße können bereits mit robusten Frühjahrsblühern wie Stiefmütterchen, Hornveilchen oder Zwiebelpflanzen bestückt werden. Auch nasskalte Witterung oder Spätfröste machen diesen Pflanzen wenig aus.
  • (Quelle: "Der praktische Gartenratgeber"des Bay.  Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V.)